Eine Klimmzugstange ist eine gute Möglichkeit, zuhause zu trainieren. Und das gilt nicht nur für den Rücken – auch deinen Bauch kannst du ansprechen und einige Modelle ermöglichen dir sogar das Training der Brust.

Trotzdem ersetzt eine Klimmzugstange allein natürlich noch kein Home Gym.

Wenn du also überlegst, dein gesamtes Workout in die eigenen vier Wände zu verlegen, dann ist dieser Artikel für dich. Denn heute zeigen wir dir, was es außer einer Klimmzugstange noch braucht, um dein eigenes Fitnessstudio zusammenzustellen.

Eines vorweg: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dein Home Gym auszustatten und du kannst von einigen hundert bis zu mehreren tausend Euro dafür ausgeben. Heute wollen wir dir deshalb drei verschieden teure Variante zeigen – und dir damit einen Ausblick auf das geben, was möglich ist.

Homegym einrichten: Der richtige Raum ist entscheidend

Natürlich musst du zuerst einmal wissen, wo du dein Home Gym eigentlich einrichten willst, bevor du mit der Planung loslegen kannst. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, der Raum sollte aber auf jeden Fall einige Voraussetzungen erfüllen:

  • Er sollte natürlich ausreichend groß sein
  • Die Deckenhöhe muss für Klimmzüge ausreichen
  • Ein Fenster sorgt für frische Luft und vermeidet Schimmel
  • Eine Heizung hilft im Winter, damit du ohne Schal und Mütze trainieren kannst
  • Er sollte nicht nur durch eine dünne Wand vom Schlafzimmer der Nachbarn getrennt sein

Damit fallen schon einmal einige Räumlichkeiten weg, es bleiben aber noch ausreichend Möglichkeiten.

Besonders angenehm im Sommer ist es, wenn das Studio in der Garage liegt, denn da kannst du das Tor öffnen und viel frische Luft hereinlassen. Auch im Keller ist es angenehm kühl, beide Möglichkeiten eignen sich aber nicht, wenn keine Heizung vorhanden ist.

Am besten suchst du dir also einen Raum in deiner Wohnung oder deinem Haus aus, der schallgedämmt ist (oder wird) und über ein ausreichend großes Fenster verfügt – dann kannst du lüften, im Sommer für Abkühlung sorgen und im Winter die Heizung anwerfen.

Vergiss nicht, deinen Boden zu schützen

Besonders wenn du mit Langhanteln trainierst, solltest du deinen Boden mit Matten auslegen – denn wer einmal beim Kreuzheben eine schwere Hantel abgeworfen hat, der kann sich vorstellen, was dabei mit dem Laminatboden zuhause passiert.

Und auch, wenn du dich auf das Training mit dem eigenen Körpergewicht oder einige funktionelle Geräte konzentrierst, leisten dünne Matten gute Dienste – das schont nicht nur deinen Boden, sondern ist auch angenehmer für dich und die Nerven deiner Nachbarn.

Für diesen Einsatz bieten sich Fallschutzmatten aus Gummigranulat an, welche bei uns erworben werden können – Fragt uns an einfach an.

Im Angebot gibt es:

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Jetzt aber los: Welche Geräte braucht es wirklich?

Theoretisch kannst du Millionen für dein Home Gym ausgeben, so wie Mark Wahlberg es getan hat – wir wollen uns heute aber mal um die günstigere Variante kümmern. Deshalb solltest du in Betracht ziehen, gebrauchte Geräte zu kaufen.

Neue Geräte sehen vielleicht schicker aus, aber besonders bei den Basics wie Hanteln, Gewichten, Kettlebells oder auch soliden Bänken wird im Laufe der Zeit kaum etwas kaputt gehen – und Gebrauchtes ist eben deutlich günstiger als Neues.

Schaue dich in den Kleinanzeigen um, besuche das bekannte Internetauktionshaus oder frage einfach mal in Studios in der Nähe nach. Denn die sortieren immer mal wieder Geräte aus, die für dein Home Gym mehr als ausreichend sind und machen dir bestimmt einen guten Preis.

Aber kommen wir zu den Geräten:

Ultra-Low-Budget: Sling Trainer und Kettlebell

HOLD STRONG Fitness Sling Trainer DetailWer wirklich wenig Geld ausgeben möchte, für den reichen ein Sling Trainer und eine Kettlebell theoretisch aus.

Beim Sling Trainer solltest du den ein oder anderen Euro investieren, es muss aber nicht unbedingt das teuerste Modell sein. Er ermöglicht dir auf jeden Fall das Training all der Muskelgruppen, die du mit einer Klimmzugstange allein nicht ansprechen kannst – und das Beste: Du kannst ihn gleich an der Stange befestigen.

Eine Kettlebell ist für funktionelles Training extrem gut geeignet. Am Anfang reicht sogar eine einzige Kugelhantel, die aber entsprechend schwer sein sollte. Für Männer sind 24 oder 36 Kilo eine gute Wahl, Frauen greifen zu 12 oder 16 Kilo.

Mit diesen beiden Geräten und deiner Klimmzugstange kannst du deinen gesamten Körper trainieren. Während der Sling Trainer vor allem für viel Stabilität sorgt, kannst du mit der Kettlebell in Sachen Fettverbrennung und Muskelaufbau Fortschritte machen – die Klimmzugstange ist für Rücken, Arme und Bauch zuständig.

Low-Budget: Langhantel und Hantelbank

Etwas teurer kommt dich eine Langhantel mit Gewichten und eine Hantelbank. Du kannst dir natürlich auch verstellbare Kurzhanteln zulegen, eine Langhantel ist für komplexe Grundübungen aber besonders gut geeignet.

Du kannst sämtliche Mehrgelenkübungen wie Kreuzheben, Kniebeugen, Bankdrücken und Schulterdrücken mit der Langhantel absolvieren und auch Isolationsübungen für nahezu jede Muskelgruppe durchführen.

Wenn Muskelmasse dein primäres Ziel ist, dann solltest du dir auf jeden Fall eine Langhantel und eine Bank zulegen – denn das ermöglicht es dir, alle wichtigen Übungen für den Aufbau von Muskelmasse am ganzen Körper zu absolvieren.

Mittleres Budget: Langhantel, Hantelbank, Power Rack, Dipgürtel

Wenn du etwas mehr Geld investieren willst, dann gehören Langhantel und Bank natürlich weiterhin dazu. Zusätzlich solltest du dir aber auch ein Power Rack gönnen.

Der große Vorteil: Du kannst durch die Ablage nicht nur schweres Bankdrücken auch alleine sicher absolvieren, sondern auch wirklich schwer Beugen. Während du das Gewicht ohne Rack noch auf deine Schultern wuchten musst, kannst du es so ohne Probleme aus der Halterung heben.

Das ermöglicht dir alle Übungen, die du auch im Freihantelbereich eines Fitnessstudios absolvieren kannst und gibt dir damit die Möglichkeit, so effektiv wie möglich Muskelmasse aufzubauen oder deinen Körper zu formen.

Fazit: Ein Home Gym muss nicht teuer sein

Wenn du einen passenden Raum zur Verfügung hast, der im Sommer und Winter angenehme Temperaturen verspricht, dann kannst du dir für wenig Geld ein eigenes Studio einrichten. Ein paar Matten für den Fußboden, ein Sling Trainer und eine Kettlebell reichen schon aus, um deinen gesamten Körper zu trainieren.

Wenn du etwas mehr Geld investieren und Muskeln aufbauen möchtest, dann solltest du dir allerdings eine Langhantel und eine Hantelbank zulegen. Und für ein noch etwas größeres Budget ist ein Power Rack sinnvoll.

Du hast ein Flugzeughangar und ein paar Millionen über? Dann solltest du dich vielleicht von Mark Wahlberg inspirieren lassen. Die Form für seinen Film Pain and Gain schuf er nicht in irgendeinem Studio, sondern in seinem privaten Gym – und das ist besser ausgestattet als viele kommerzielle Studios.

Aber Spaß beiseite: Neben deiner Klimmzugstange braucht es nicht viel, um dein eigenes Studio einzurichten – und im Vergleich zu einem Studiovertrag sparst du dabei auch noch Geld. Höchste Zeit, deinen Hobbyraum zu renovieren!


Bildnachweis: Thinkstock / ©Marko Skrbic / iStock



2 comments

  • Fabian

    28. Dezember 2015 at 13:19 Antworten

    Interessanter Artikel!
    Also ich schwöre ja auf ein gutes Power Rack. Damit sind so viele Übungen möglich und das Krafttraining mach einfach Spaß!

  • Florian

    31. Juli 2016 at 10:42 Antworten

    Ein Homegym ist mega geil! Ich liebe meines! Dennoch sollten sich Anfänger erstmal von vernünftigen Trainern instruieren lassen um keine Fehler bei den Grundlagen der Übungen zu machen.


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